Kunst und Politik – ein schwieriges Verhältnis!

Ukraine–Russland, Taiwan–China, Israel, Iran, USA u.v.a.: Immer mehr Länder finden sich auf der Liste von politisch denkenden Kommentatoren, Journalisten und Künstlern, die zum Boykott, zur Demonstration oder zumindest zur politischen Äußerung aufrufen. Im Sport tritt angesichts der bevorstehenden Fußball-WM in den USA, Mexico und Kanada dieselbe Diskussion auch wieder in den Vordergrund.

Künstler (wie alle anderen Menschen), die sich politisch positionieren, sind zwangsläufig mit Reaktionen auf ihre Haltung konfrontiert. Wie schon so oft in der Geschichte stellen wir uns die Frage: Muss oder darf man den Künstler von seinem Werk trennen? Soll (und kann) Kunst und Sport das sein, was Menschen über politische Differenzen hinweghilft? Und wer ist die Instanz, die diese Entscheidung trifft?

Ein Thema, auf das ich keine allgemeingültige Antwort finde; nur den Wunsch, dass jeder einzelne versuchen möge, so viel und so objektive Information wie möglich zu sammeln, bevor er seine eigene Entscheidung trifft, die er vor seinem eigenen Gewissen, seinem eigenen Wertekompass rechtfertigen kann!

Johannes Wildner mit dem Wiener Johann Strauss Orchester in München

Johannes Wildner, WJSO

© Lukas Beck

Gerade von achtzehn Konzerten in Taiwan, China und Japan zurückgekehrt, macht sich das Wiener Johann Strauss Orchester unter Johannes Wildner zu einem weiteren Neujahrskonzert in München auf. Unter dem Motto „Alles fließt“ stehen diesmal u.a. Werke wie „Unter der Enns“, „Nordseebilder“, „An der Elbe“ oder „Vom Donaustrande“ auf dem Programm.

Herkulessaal, München

Wiener Neujahrskonzert
Wiener Johann Strauss Orchester
Johannes Wildner, Dirigent
02.02.2026

Carolin Pienkos und Cornelius Obonya inszenieren Gluck in Klagenfurt

Carolin Pienkos und Cornelius Obonya

© Rafaela Pröll

Seit ihrer Inszenierung der Fledermaus an der Mailänder Scala haben Carolin Pienkos und Cornelius Obonya sich als erfolgreiches Regieduo etabliert. Nach ihrer Produktion von Verdis La traviata bei der Oper Burg Gars im vergangenen Sommer wenden sie sich jetzt am Stadttheater Klagenfurt zum ersten Mal der Barockoper zu und inszenieren Christoph Willibald Glucks Reformoper Orfeo ed Euridice. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Hofstetter.

Stadttheater Klagenfurt

Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice
Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, Regie
05.02. (Premiere), 07., 11., 13., 17., 21., 27.02., 04., 12, 14., 22., 28.03.2026

Anton Legkii im Familienkonzert mit Musik von Johann Strauss in Mannheim

Anton Legkii

© Christian Kleiner

Während Anton Legkii weiterhin ein breites Repertoire am Nationaltheater Mannheim betreut, das im Februar u.a. Vorstellungen von Rossinis Der Barbier von Sevilla und Donizettis Lucrezia Borgia umfasst, steht er auch bei einem Familienkonzert am Pult, in dem zu Musik von Johann Strauss ein Märchen erzählt wird, in dem eine »musikalischen Steinsuppe« zubereitet wird, bei der jedes Instrument eine Zutat zur Geschichte beisteuert.

Nationaltheater Mannheim

Familienkonzert: Die Steinsuppe
Anton Legkii, Dirigent
14.02.2026

Gioachino Rossini: Der Barbier von Sevilla
Anton Legkii, Dirigent
15., 21.02., 10., 15., 19., 25.03.2026

Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia
Anton Legkii, Dirigent
06.02., 07.03.2026

Oliver Sailer in Mozarts Idomeneo in Innsbruck

Oliver Sailer

© Amir Kaufmann

Der Tiroler Bass Oliver Sailer übernimmt in der Neuproduktion von Mozarts Idomeneo die Partie La Voce/Die Stimme. Für die Inszenierung zeichnet Henry Mason, für die musikalische Leitung der Chefdirigent des Tiroler Landestheaters, Gerrit Prießnitz, verantwortlich.

Tiroler Landestheater

Wolfgang Amadé Mozart: Idomeneo
Oliver Sailer: Die Stimme
14.02.2026 (Premiere), 22.02.2026, 28.02.2026, 11.03.2026, 15.03.2026, 26.03.2026, 17.04.2026, 19.04.2026, 22.04.2026, 24.04.2026

Wolfgang Resch singt Brahms-Requiem

Wolfgang Resch

© Theresa Pewal

Nach einer langen Vorstellungsserie als Papageno in Mozarts Zauberflöte in einer Produktion des Theaters Biel-Solothurn und einem sehr spontanen, sehr erfolgreichen Einspringen als Graf Danilo in Lehárs Die Lustige Witwe in Baden singt Wolfgang Resch das Bariton-Solo des Brahms-Requiems mit dem Philharmonischen Orchester von Hradec Králové unter dem Dirigat von Kaspar Zehnder.

Filharmonie Hradec Králové

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift, op. 45
Wolfgang Resch, Bariton
19.02.2026

Philipp Kapeller in Peter Grimes in Braunschweig

Philipp Kapeller

© Osvaldo Di Pietrantonio

Der Tiroler Tenor Philipp Kapeller, der seit dieser Spielzeit Ensemblemitglied des Staatstheaters Braunschweig ist, gibt sein Rollendebüt als Reverend Horace Adams in Benjamin Brittens Peter Grimes.

Staatstheater Braunschweig

Benjamin Britten: Peter Grimes
Philipp Kapeller: Rev. Horace Adams
21.02.2026 (Premiere), 27.02.2026, 01.03.2026, 06.03.2026, 19.03.2026, 22.03.2026, 29.03.2026, 02.05.2026

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